Wehwehchen adé – Trinken kann einigen Krankheiten vorbeugen!

31. März 2011

Gesundheit durch richtiges Trinken.

Frau trinkt ein Glas Wasser

„Ohne Wasser kein Heil“, das wusste bereits Goethe. Die Tatsache, dass unser Körper zu über 50% aus Wasser besteht, zeigt, wie lebensnotwendig dieses Lebensmittel für uns ist. Vor allem wichtige Organe bestehen größtenteils aus Wasser, unser Gehirn zum Beispiel zu 75% und unsere Muskeln zu 70%. Ohne feste Nahrung könnte der Mensch mehrere Wochen überleben, ohne Wasser lediglich einige Tage. Bereits minimale Flüssigkeitsdefizite reduzieren unsere Leistungsfähigkeit, sowohl die mentale als auch die körperliche.

Fehlt Wasser im Körper wird das Blut dickflüssig. Nährstoffe werden nur noch langsam an den Ort ihrer Wirkung transportiert. So gelangt Sauerstoff nicht mehr schnell genug in unser Gehirn. Müdigkeit und Unkonzentriertheit sind die Folge. Auch Kopfschmerzen können ein Zeichen für ein Flüssigkeitsdefizit sein. Das dickflüssige Blut verursacht den pochenden Schmerz. Erste Hilfe leistet hier nicht Aspirin, sondern zunächst einmal ein Glas Mineralwasser. Das Blut wird wieder dünnflüssiger, der Schmerz lässt nach. Das Gleiche gilt bei Kreislaufproblemen und Schwindelgefühlen. Reichlich trinken und der Organismus kommt wieder in Schwung.

Frau mit Kopfschmerzen trinkt WasserGerade jetzt im Frühling kann das richtige Trinken einiges in unserem Körper bewirken, um besser von Winter- auf Sommerzeit umzusteigen. Steigen die Temperaturen im Frühjahr, weiten sich die Blutgefäße in der Haut, um für Kühlung zu sorgen. Dafür wird allerdings mehr Blut benötigt, das den Organen entzogen wird. Dadurch sinkt der Blutdruck. Dazu kommt der niedrige Luftdruck, der das Atmen erschwert, wodurch weniger Sauerstoff aufgenommen wird. Trinken unterstützt das Herz-Kreislauf-System bei dieser Umstellung.

Mit dem richtigen Trinken kann Erkältungen vorgebeugt werden. Die Nasenschleimhäute können nur optimal Sekrete produzieren und damit eine Schutzbarriere aufbauen, wenn sie ausreichend mit Wasser versorgt werden. Umgekehrt: Wird zu wenig getrunken, trocknen die Nasenschleimhäute aus mit der Folge, dass Viren und Bakterien ungehindert in den Körper eindringen können. Infekte sind die Folge. Deshalb gilt insbesondere in der kalten Jahreszeit, in der zusätzlich trockene Heizungsluft unsere Schleimhäute austrocknen lässt, Trinken zur Vorbeugung.

Wer schlecht hört, braucht nicht sofort ein Hörgerät. Ein Flüssigkeitssoll wirkt sich auch auf unser Gehör aus. Schallwellen werden weniger gut übertragen. Erste Maßnahme: Mehr trinken, um den Hörvorgang zu verbessern. Das gilt vor allem auch bei älteren Menschen.

Auch Muskelkrämpfe sind erste Anzeichen für ein Flüssigkeitsdefizit. Wer regelmäßig Sport treibt, sollte daher seine zusätzlichen Flüssigkeitsverluste ausgleichen. Außerdem sollte auf ein mineralstoffreiches Mineralwasser Wert gelegt werden.

Wasser ist als Kühlmittel und Reaktionspartner für Stoffwechselvorgänge unentbehrlich. Ein chronisches Flüssigkeitsdefizit kann das Nierenstein- und Blasenkrebsrisiko erhöhen. Ebenso können Depressionen und Bandscheibenprobleme bei Trinkfaulen ausgeprägter sein.

Frau sitzt auf einer Wiese und fühlt sich sichtbar wohlUnd ganz nebenbei profitieren nicht nur unsere Gesundheit von einer ausreichenden Trinkmenge, sondern auch unser Wohlbefinden im Allgemeinen, unsere geistige Leistungsfähigkeit und unser äußeres Erscheinungsbild. Trinken ist das beste Anti-Aging-Mittel: Unsere Zellen benötigen Wasser, um prall gefüllt zu sein und einen schönen Teint zu bieten. Wer zu wenig trinkt, wird schneller runzlig, wie ein Apfel der Flüssigkeit verliert. Zusätzlich hilft trinken, überflüssige Pfunde loszuwerden. Der Heißhunger wird gebremst, Fettabbauprodukte optimal ausgeschieden.

Wasser ist also ein Allround-Talent und besitzt viele wichtige Funktionen in unserem Körper. Wer regelmäßig ausreichend trinkt, kann zum einen Krankheiten vorbeugen, zumindest aber die Symptome einer Krankheit mildern bzw. den Weg der Genesung verkürzen. Insgesamt wird durch ausreichendes Trinken das Wohlbefinden gesteigert, die geistige und körperliche Verfassung positiv beeinflusst.


Quelle:

DEUTSCHES INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
www.dise.online.

Schlagworte: Gesund ernähren, Konzentrationsschwäche, Trinkverhalten, Wasserhaushalt