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Viel hilft nicht viel

Was ist eigentlich eine Wasservergiftung?

Manchmal ist zu viel des Guten genau das: einfach zu viel. Trinkt man zu viel Wasser, können sogenannte Wasservergiftungen auftreten. Gerade beim Sport werden über den Schweiß nicht nur Wasser, sondern auch Mineralstoffe und Spurenelemente ausgeschieden. Wenn nicht genügend Mineralstoffe in einem Getränk vorhanden sind, kann weniger Wasser im Körper gebunden werden. Deshalb ist es bei starkem Schwitzen nicht ratsam, viel mineralstoffarmes oder sogar -freies Wasser zu trinken.

Das richtige Verhältnis

Gerade bei Ultradistanzrennen und sehr langen sportlichen Aktivitäten gibt es vermehrt Fälle von Wasservergiftungen. In fast allen Fällen haben die Sportler*Innen deutlich mehr getrunken, als sie durch den Schweiß verloren haben – außerdem viele elektrolyt- und natriumarme Getränke. Diese Hyperhydration führt zu einer Unterversorgung mit Natrium. Übelkeit, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Bewusstseinsstörungen und Muskelkrämpfe bis hin zu Atemstillstand und Lungenödemen können die Folge sein. Außerdem schwemmt das zu stark verdünnte Blut die Gehirnzellen auf, was zu einem Hirnödem führen kann.

Es gilt daher die Empfehlung, beim Sport die eigenen Schweißverluste zu bestimmen und während der Aktivität nicht mehr zu trinken, als tatsächlich ausgeschwitzt wurde. Dann ist man bezüglich der Gefahr einer Wasservergiftung auf der sicheren Seite. Vor allem bei sportlichen Aktivitäten über mehrere Stunden sowie bei hohen Außentemperaturen sollten Getränke konsumiert werden, die physiologisch wertvoll sind – also mineralstoffreich.

Das richtige Mineralwasser

Auch, wenn man nicht aktiv ist und weniger schwitzt, sollte man bei sehr hohen Trinkmengen ab 3 Liter pro Tag vorsichtig sein. Beim Ausscheiden des Wassers werden nämlich auch immer Mineralstoffe mit ausgeschieden. So kann es passieren, dass im Urin mehr Mineralstoffe ausgeschieden werden, als durch mineralstoffarme Getränke wie zum Beispiel Leitungswasser aufgenommen wurden. Deshalb sollte man, besonders wenn man viel trinkt, immer auf eine ausreichende Mineralstoffzufuhr achten – gerade bei Calcium und Magnesium. Hier eignen sich die Rosbacher Mineralwässer dank des natürlichen 2:1-Ideals von Calcium zu Magnesium optimal.

Außerdem ist es wichtig, dass die Wasserzufuhr regelmäßig über den Tag verteilt wird. Der Mensch kann Wasser nämlich nicht „auf Vorrat“ trinken. Regelmäßiges Trinken ist daher wichtig, um zum einen das Gehirn optimal mit Flüssigkeit und Nährstoffen zu versorgen und zum anderen die Versorgung der Muskulatur zu gewährleisten.

Dieser Artikel ist ein Beitrag des Deutschen Instituts für Sporternährung e.V.

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In der Au 30-32
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