Rosbacher http://www.rosbacher.de/ Aktuelle Meldungen von Rosbacher. de-de Tue, 22 May 2018 11:30:24 +0200 Tue, 22 May 2018 11:30:24 +0200 YUM Aorta Framework Funktionsorientierte Mixgetränke mit Rosbacher Mineralwasser https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/265-Funktionsorientierte-Mixgetraenke-mit-Rosbacher-Mineralwasser/

Einer ist beim Sport immer mit dabei: Der Schweiß. Mit ihm verlieren wir nicht nur Wasser, sondern auch jede Menge Mineralstoffe und Spurenelemente.

Um die Funktionalität des Körpers zu erhalten, ist es wichtig, vor dem Sport für gefüllte Depots zu sorgen und diese Speicher nach dem Sport schnell wieder aufzufüllen. Als Basis für genussvolle, funktionsorientierte Sportlergetränke eignet sich mineralstoffreiches Mineralwasser mit einem Calcium-Magnesium Verhältnis von 2:1 perfekt.

Durch Säfte, Honig oder Haferflocken wird die Energiezufuhr individuell programmiert. So entstehen leckere Funktionsgetränke, die für Power sorgen: vor und nach dem Sport sowie einfach mal zwischendurch.

Mengenangaben jeweils für eine Portion:

Preworkout-Drink „Fuel up“

  • 100 ml Kirschsaft
  • 1⁄2 Banane
  • 100 ml Apfelsaft
  • 1 EL Honig

Etwa 100 ml mineralstoffreiches Mineralwasser Kirschsaft, Banane, Honig und Apfelsaft gut durchmixen. Mit mineralstoffreichem Mineralwasser auffüllen und sofort servieren.
kcal: 125; kJ: 500; KH: 30g; EW: 1g Fett: 0g
Vitamine: C
Mineralstoffe: K, Mg, Ca

Postworkout-Shake „Re-Fuel“

  • 100 ml Orangensaft
  • 100 ml Joghurt
  • 2 EL Magerquark
  • Etwa 100 ml mineralstoffreiches Mineralwasser
  • 1 EL Haferflocken

Haferflocken, Orangensaft, Joghurt und Quark im Mixer verrühren und mit Mineralwasser auf 300 ml auffüllen.
kcal: 80; kJ: 350; KH: 14g; EW: 5g Fett: 1g
Vitamine: B2, C
Mineralstoffe: K, Ca, Mg

Mineralstoffpower „Stretching“

  • 100 ml Rote Bete-Saft
  • 100 ml Orangensaft
  • 1 TL Agavendicksaft
  • 100 ml mineralstoffreiches Mineralwasser

Die Säfte und den Agavendicksaft verrühren und mit mineralstoffreichem Mineralwasser auf 300 ml auffüllen.
kcal: 110; kJ: 460; KH: 20g; EW: 3g Fett: 0g
Vitamine: C, E
Mineralstoffe: Ca, K, P, Mg

Zum Genießen „Ziel Trunk“

  • 100 g frische Erdbeeren
  • 100 ml Apfelsaft
  • 1 EL Honig
  • Etwa 100 ml mineralstoffreiches Mineralwasser

Erdbeeren, Apfelsaft und Honig im Mixer pürieren und mit Mineralwasser auf 300 ml auffüllen. Sofort kalt servieren.
kcal: 140; kJ: 580; KH: 34g; EW: 1g Fett: 0g
Vitamine: C
Mineralstoffe: Ca, Mg

Rezepte entnommen:
Trink Dich Fit, Handbuch für das richtige Trinken; Sport Beruf Freizeit, pala-Verlag Darmstadt.

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Tue, 22 May 2018 11:30:24 +0200 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/265/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
Essen und Trinken für sportive Kids und Teens https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/264-Essen-und-Trinken-fuer-sportive-Kids-und-Teens/

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Bezogen auf die Körpergröße ist ihr Energie- und Nährstoffbedarf wesentlich höher. Den höchsten Energieverbrauch haben heranwachsende Mädchen im Alter von 11–14 Jahren, Jungen hingegen etwas später mit 15–18 Jahren. Wird regelmäßig trainiert, steigen Energie- und Nährstoffbedarf weiter an.

Erhöhten Energiebedarf nährstoffreich decken

Bei Nährstoffen wie Eiweiß, Calcium, Magnesium und B-Vitaminen nimmt der Mehrbedarf durch Sport überproportional zum Energiebedarf zu. Eine hohe Nährstoffdichte der verzehrten Lebensmittel garantiert die ausreichende Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen. Das bedeutet: Kalorien runter, Nährstoffe rauf. Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Vollkornprodukte, mageres Fleisch, Fisch, Nüsse und Samen sind die nährstoffreiche Grundlage der Sportlerküche für Nachwuchstalente.

Kohlenhydrate ja - aber richtig

Als erste Hauptmahlzeit des Tages spielt das Frühstück für die Energieversorgung eine Schlüsselrolle. Denn auch im Schlaf verbraucht der Körper Energie, die am Morgen mit dem Frühstück wieder zugeführt wird. Für aktive Kids bietet sich ein Frühstück aus Müsli mit Obst, Haferflocken mit Trockenfrüchten oder Vollkornbrötchen mit Quark und Honig an.

Genau wie Erwachsene nutzen Kinder überwiegend Kohlenhydrate als Energiequelle bei Sport. Sie haben aber deutlich kleinere Muskel-Kohlenhydratspeicher als ihre Eltern. Daraus folgt, dass sportive Kinder und Jugendliche von kleinen, sportiven Snacks vor und während der Aktivität profitieren. Ein kleiner Müsliriegel, eine halbe Banane oder ein paar Trockenfrüchte sind ideal, um den Energiefluss am Laufen zu halten.

Höchster Eiweißbedarf bei Jugendlichen

Während der Wachstumsphase besteht bereits ohne Sport der höchste Eiweißbedarf. Kommt regelmäßige sportliche Aktivität hinzu, steigt er weiter an. Milch, Milchprodukte, Eier, Fisch, Nüsse, Hafer, Soja und andere Hülsenfrüchte gehören daher regelmäßig das ganze Jahr über auf den Kinderteller.

Sportive Kids und Teens trinken regelmäßig

Im Vergleich zu erwachsenen Sportlern haben Kinder und Jugendliche relativ zum Körpergewicht einen höheren Wasserbedarf, aber keinen Wasserspeicher im Körper. Es gilt, regelmäßig über den Tag verteilt und auch während Training und Wettkampf zu trinken.

Beim Sport sollten Kinder trinken, bevor der Durst kommt. Ihr Durstempfinden wird leicht unterdrückt, wenn es darum geht, Tore zu schießen oder schneller zu laufen als der Gegner. Da ihr Wärmeausgleich noch nicht optimal funktioniert, ist die Gefahr eines Hitzeschadens bei Kindern größer als bei Erwachsenen. Leicht gekühlte, hypotone Getränke wie mineralstoffreiche Mineralwässer sind zum schnellstmöglichen Wasserausgleich beim Sport am effektivsten.

Bei der Wahl des Mineralwassers spielen die Inhaltsstoffe Calcium und Magnesium die entscheidende Rolle. Ihre Versorgung ist unter Kinder und Jugendlichen oft unzureichend. Zusätzlich werden beide Mineralstoffe beim Sport im Verhältnis 2:1 ausgeschieden. Idealerweise liefern daher sowohl die im Tagesverlauf als auch die in zeitlicher Nähe zum Sport verzehrten Getränke einen Beitrag zum Ersatz dieser beiden wichtigen Mineralstoffe. Zusammen mit Obst- und Gemüsesäften können daraus leistungsunterstützende Sportgetränke gemischt werden. Der Fruchtsaft, z.B. Apfelsaft, liefert Energie aus Kohlenhydraten, das Mineralwasser trägt die benötigten Mineralstoffe bei.

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Thu, 29 Mar 2018 03:56:19 +0200 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/264/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
"Frei von"- Lebensmittel: sinnvoller Trend? https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/263-Frei-von-Lebensmittel-sinnvoller-Trend/

Brot ohne Gluten, Milch ohne Laktose - "Frei von"-Produkte füllen zunehmend ganze Supermarktregale. Immer mehr Menschen greifen auf diese vermeintlich "gesünderen" Produkte zurück. Sind diese oft kostspieligen Alternativen wirklich für jeden sinnvoll?

Laktosefrei - doch nicht ohne Wirkung

Viele Verbraucher wollen "gesünder" essen. Sie verzichten dafür immer öfter auf Lebensmittel, die Laktose (Milchzucker), Fruktose (Fruchtzucker) oder das Eiweiß Gluten enthalten. Tatsächlich weisen nur 15 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung eine Laktoseunverträglichkeit auf. Sie beruht auf einer mangelnden Aufspaltung der Laktose im Darm, weil dazu das Enzym Laktase fehlt.

Betroffene Personen leiden bei Verzehr von laktosehaltigen Milchprodukten unter Symptomen wie Bauchschmerzen und Durchfall. Daher müssen Produkte wie Kuhmilch, Quark oder einige Käsesorten gemieden oder auf die "frei von" Variante zurückgegriffen werden.
Wer Milchprodukte verträgt, profitiert aber keineswegs von der laktosefreien Variante. Im Gegenteil. Denn bei laktosefreier Milch ist der "Übeltäter" Milchzucker im Gegensatz zur handelsüblichen Kuhmilch bereits in seine beiden Bestandteile Glukose und Galaktose aufgespalten. Der enthaltene Zucker ist daher viel schneller verfügbar und lässt den Blutzuckerspiegel drastischer ansteigen. Diese Blutzuckerspitzen sind bei herkömmlicher Milch nicht oder in viel geringerem Ausmaß zu verzeichnen. Sie führen zu einer Gegenregulation des Körpers, die den Blutzucker wieder schnell absinken lässt. Auf lange Sicht wirken sich hohe Blutzuckerspitzen mit häufigen Gegenregulationen negativ auf die gesamte Blutzuckerkontrolle aus.

Viele Hartkäse sind von Natur aus laktosefreie. Da sie auch keine bereits aufgeschlossenen Zuckeranteile enthalten, resultiert bei ihnen auch nicht die beschriebene, negative Wirkung.

Gluten- und nahezu Nährstoff-frei

In den letzten Jahren ist das Angebot an glutenfreien Produkten enorm gestiegen. Viele Verbraucher greifen grundlos auf glutenfreies Maisbrot, glutenfreie Kekse oder Lebensmittel, die sowieso von Natur aus schon glutenfrei sind, zurück.

Es profitiert jedoch nur etwa ein Prozent der deutschen Bevölkerung von diesen Produkten. Das sind die Personen, die an einer krankhaften Glutenunverträglichkeit, der sogenannten Zöliakie erkrankt sind. Betroffene leiden an einer lebenslangen Unverträglichkeit gegenüber dem Klebereiweiß Gluten. Es findet sich vor allem in den Getreidearten Weizen, Dinkel und Roggen. Zudem wird eine "Gluten-Sensitivität" diskutiert, deren genaue Ausprägungen und Diagnosen noch nicht allgemein anerkannt sind.

Wird Weizenbrot vertragen und ist keine Glutenunverträglichkeit nachgewiesen, gibt es keinen Vorteil durch den Verzehr der glutenfreien Variante. Dies gilt auch für weitere Substanzen wie Fruktose oder Histamin. Wer an Fruktosemalabsorption oder Histaminintoleranz leidet, für den sind die "Frei von"-Produkte sinnvoll. Für alle anderen nicht. Denn oft weisen die "Free-froms" eine geringere Nährstoffdichte auf als die natürliche Variante. Zudem sind sie oft mit ernährungsphysiologisch ungünstigen Zusatzstoffen "veredelt", um Geschmack und Konsistenz zu verbessern.

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Fri, 02 Feb 2018 13:22:18 +0100 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/263/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
Track‘ Dich Fit! Mit Fitnesstrackern zu mehr Fitness? https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/262-Track-Dich-Fit-Mit-Fitnesstrackern-zu-mehr-Fitness/

Die Suche nach Weihnachtsgeschenken läuft auf Hochtouren. Praktisch, sinnvoll, sportiv - und hilfreich zur Optimierung des eigenen aktiven und gesundheitsorientierten Lebensstils? Die Lösung: Ein Fitness-Tracker!

Überwachen und motivieren

Bewegungsmangel ist ein führender Risikofaktor für gesundheitliche Probleme: In der Europäischen Region lassen sich laut WHO jährlich 1 Mio. Todesfälle (etwa 10% aller Todesfälle auf Bewegungsmangel zurückführen. Mit Hilfe eines Trackers kann die tatsächliche Bewegung kontrolliert werden. Da vor allem die Bewegung im Alltag zu kurz kommt, kann schon ein einfacher Schrittzähler dazu motivieren, die Treppe anstelle des Aufzugs zu nutzen, um die Anzahl der Schritte zu erhöhen.

Zunächst dient ein Fitnesstracker dazu, die eigenen Aktivitäten zu überwachen und zu dokumentieren. Neben dem einfachen Schrittzähler finden sich inzwischen Gesamtaktivitäts- und Pulsmesser, Schlafsensoren sowie GPS-Funktionen. Damit können neben dem Pulsverhalten auch die zurückgelegte Distanz und Geschwindigkeit inkl. Höhenmeter, Kalorienverbrauch, sowie Schlafqualität und inzwischen sogar der Blutzucker erfasst werden. Über korrespondierende Apps auf dem Smartphone lassen sich u.a. Kalorienaufnahme und Trinkmenge ermitteln.

Lust und Last

Daneben sind die Geräte auch hervorragende Motivationstrainer. Sie animieren zum regelmäßigen Aufstehen vom Bürostuhl, können Geh- und Laufrouten vorgeben und am Ende des Tages zu einem Spaziergang auffordern, um die fehlende Tagesschrittzahl doch noch zu erreichen.

Eigene Aktivitäten mit anderen zu teilen und zu vergleichen macht Spaß und animiert dazu, Umfänge und Intensitäten zu steigern. Aber den Tracker immer wieder zu kontrollieren und Pausen einzulegen, um Daten abzurufen raubt Zeit. Hier gilt es, einen sinnvollen Mittelweg zu finden. Die erreichten Ziele müssen zur Motivationssteigerung nicht zwangsweise in Social Media-Apps hochgeladen werden. Viele Fitness-Apps bieten heute die Funktion, sich direkt mit Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen zu duellieren.

Tracker sind nur so gut wie ihre User

Direkt nach der Anschaffung werden Tracker meist regelmäßig verwendet. Aber bereits nach sechs Monaten lässt die Nutzung im Schnitt dramatisch nach. Der Motivationsfaktor „Wearable“ wirkt dann nicht mehr. Der Nutzer hat keinen für ihn erkennbaren Wert aus der Nutzung gezogen. Denn eine Änderung des Lebensstils, sei es durch mehr Bewegung oder mit einer gesünderen Ernährung, sollte intrinsisch motiviert und nicht aufgrund von Influencern erfolgen. Deshalb ist nicht das Gerät als solches entscheidend, sondern die Person, die das Gerät nutzt. Ist die Bereitschaft etwas zu verändern grundsätzlich vorhanden, kann die objektive Messung dazu führen, dass das Verhalten auch geändert wird.

Ambitionierte, aber realistische Ziele sind wichtig. Das vorgegebene Ziel, z.B. 10.000 Schritte an sieben Tagen in der Woche zu gehen, wird dann erreicht, wenn es vom heutigen Verhalten nicht zu weit entfernt ist. Mit Hilfe des Trackers können Kontrolle und Durchhalten erleichtert werden. Kleine Glücksmomente entstehen durch die Belohnung des Trackers beim Erreichen der Ziele.

Wearables sind keine Wunderwaffen gegen Bewegungsmangel und Übergewicht. Sie können aber zweifellos ein nützliches Hilfsmittel auf dem Weg zu mehr Wohlbefinden und einer besseren Fitness sein. Und damit sind sie auch ein perfektes Weihnachtsgeschenk.

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Fri, 01 Dec 2017 00:00:43 +0100 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/262-Track-Dich-Fit-Mit-Fitnesstrackern-zu-mehr-Fitness/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
Für „Obst- und Gemüse-Muffel“ gilt: Bitte mehr trinken! https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/261-Fuer-Obst-und-Gemuese-Muffel-gilt-Bitte-mehr-trinken/ Ein Interview mit Ernährungswissenschaftler Günter Wagner, Vorstandsmitglied im Deutschen Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim, zur Bedeutung eines hohen Obst- und Gemüsekonsums und zur Frage, was Obst und Gemüse mit dem Trinken zu tun haben.


Günter Wagner

Herr Wagner, Ihre im Sommer 2016 mit TNS Infratest durchgeführte, repräsentative Befragung hat deutlich gemacht, dass in Deutschland zu wenig Obst und Gemüse gegessen wird. Was ist daran so problematisch?
Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr ist ein ganz wesentlicher Faktor, um das Risiko für viele Erkrankungen zu mindern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat konstatiert, dass ein gesteigerter Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko für Krebserkrankungen, Bluthochdruck, koronare Herzkrankheiten und Schlaganfall senken kann. Viele Studien zeigen, dass offenbar auch die Risiken für Demenz, bestimmte Augenkrankheiten wie Makuladegeneration, rheumatische Arthritis, Osteoporose, bestimmte Lungenkrankheiten und Fettleibigkeit sinken, wenn viel Obst und Gemüse in den Speiseplan eingebaut wird.

Was macht Obst und Gemüse so gesund?
Eine Vielzahl an natürlichen Mikronährstoffen im Obst und Gemüse hat positive Wirkungen auf unsere Gesundheit. Dabei geht es neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen vor allem um die sogenannten „Sekundären Pflanzenstoffe“. Diese natürlichen Geruchs-, Geschmack- und Farbstoffe sind nur in Obst und Gemüse bzw. in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten. Sie wirken vielfältig auf die unterschiedlichsten Funktionen unseres Körpers und gelten als die „Vitamine des 21. Jahrhunderts“.

Was oft vergessen wird, ist der hohe Wassergehalt der meisten pflanzlichen Lebensmittel. Was Viele nicht wissen: drei Viertel der Banane sind reines Wasser. Ein Apfel besteht zu ca. 80% aus Wasser. Brokkoli und andere Kohlsorten weisen ca. 90% Wasser auf. Und grüner Salat hat einen Wasseranteil von ca. 95%.


Gemüse- und Obstverzehr in Deutschland. Dr. Wolz Zell GmbH und Deutsches Institut für Sporternährung e.V., 2016

Wie viel Obst und Gemüse sollte man demnach pro Tag verzehren?
Allgemein wird der Verzehr von fünf faustgroßen Einheiten Obst und Gemüse täglich empfohlen. Eine solche Einheit wäre zum Beispiel ein Apfel, ein kleiner Salat oder zweieinhalb Tomaten. Aktuelle internationale Studien kommen zu dem Schluss, dass man sieben Einheiten pro Tag verzehren sollte. Und die Weltgesundheitsorganisation WHO schlägt sogar neun Portionen vor. Ideal wäre zudem eine eindeutige Tendenz zugunsten des Gemüses. Es weist eine sehr viel höhere Nährstoffdichte an Vitaminen, Mineralstoffen und Sekundäre Pflanzenstoffen auf als Obst. Es stellt dem Körper pro Kalorie sehr viel mehr von diesen wertgebenden Inhaltstoffen zur Verfügung stellt.

Sind diese Mengen realistisch?
Die Forderung vieler Mediziner und Ernährungswissenschaftler, mehr Obst und Gemüse zu verzehren, ist absolut sinnvoll. Sie läuft aber bei den üblichen Lebens- und Verzehrgewohnheiten in Deutschland ins Leere, wie unsere Umfrage gezeigt hat.

Die empfohlenen 600 bis 800 g Obst und Gemüse pro Tag liefern ca. 550 bis 700 ml Wasser. Diese Menge ist in den Richtwerten für eine ausgeglichene Tageswasserbilanz mit einberechnet. Das bedeutet, dass uns ca. ¼ der empfohlenen Wassermenge pro Tag fehlt, wenn wir wenig Obst und Gemüse essen.

Kann man alternativ nicht einfach Obst- oder Gemüsesaft trinken?
Theoretisch ja. Leider sind reine Obstsäfte sehr energie- sprich kalorienreich. Sie enthalten zum Teil mehr Kalorien als Cola. Und Gemüsesäfte sind in Deutschland auch keine Lösung, da sie aus geschmacklichen Gründen relativ unbeliebt sind.

Was raten Sie denen, die die empfohlene Obst- und Gemüse-Menge nicht erreichen?
Zum einen sollten die sekundären Pflanzenstoffe berücksichtigt werden. Es hilft dabei nicht, eine Multi-Vitamintablette oder ein einfaches Vitalstoffkonzentrat einzunehmen. Denn es mangelt den Personen, die zu wenig Obst und Gemüse essen, ja nicht in erster Linie an Vitaminen oder Mineralstoffen. Ihnen fehlen vor allem die in Obst und Gemüse enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe. Sie wirken im natürlichen Verbund am effektivsten.

Zum anderen sollte die Trinkmenge gezielt erhöht werden, um die empfohlenen Richtwerte bei der Wasseraufnahme auch ohne Gemüse und Obst zu erreichen. Hier helfen mineralstoffarme Getränke nur bedingt weiter. Calcium- und Magnesium-haltige Mineralwässer hingegen sind gut zur Kompensation geeignet. Sie liefern diese beiden wichtigen Mineralstoffe kalorienfrei. Wenn ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 vorliegt, können beide Mineralstoffe besonders effektiv verwertet werden.

Für „Obst- und Gemüse-Muffel“ gilt demnach: Mehr und bewusster trinken?
Ja, absolut richtig. Dennoch ist auch ein erhöhter Verzehr pflanzlicher Lebensmittel anzuraten. Bei der in jedem Supermarkt angebotenen Palette an Obst und Gemüse sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein, das schmeckt und das regelmäßig auf dem Speisenplan steht.

Herr Wagner, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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Fri, 06 Oct 2017 00:34:58 +0200 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/261/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
Mit laufspezifischem Krafttraining gut vorbereitet für den Frankfurt Marathon https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/260-Mit-laufspezifischem-Krafttraining-gut-vorbereitet-fuer-den-Frankfurt-Marathon/

Die Sportklinik Bad Nauheim gibt Tipps

Der Frankfurt Marathon ruft. Die Zeit, die fürs Training zur Verfügung steht, ist bei den meisten Läufern knapp bemessen. Daher wird sie von vielen Aktiven ausschließlich fürs Laufen genutzt. Man benötigt schließlich möglichst viele Laufkilometer, um die 42,195 km am letzten Oktoberwochenende durchzustehen - im Idealfall mit persönlicher Bestzeit.

Wer denkt schon an die immensen Belastungen, denen der Körper durch das regelmäßige und lange Training ausgesetzt ist? Vom Büroalltag, der oft überwiegend im Sitzen verbracht wird, geht es meist direkt in die Laufschuhe. Für Stephan Wagner, Sportwissenschaftler in der Sportklinik Bad Nauheim, ist das schwer zu verstehen: „Erst bei einer umfassenden Vorbereitung, die auch regelmäßiges, funktionales Krafttraining beinhaltet, sollte man Extrembelastungen wie Marathonläufe angehen“.

Deshalb hat er unter der Leitung von Prof. Dr. med. Johannes M. Peil, leitender Arzt der Sportklinik Bad Nauheim und Ärztlicher Direktor der Sportklinik Frankfurt, ein wenig zeitintensives, aber effektives und funktionales Krafttraining als Vorbereitungsprogramm auf den Frankfurt Marathon ausgearbeitet. Es sollte mindestens zweimal wöchentlich ergänzend zum Lauftraining absolviert werden.

Die beim Laufen geforderte Muskulatur wird dabei mit spezieller Kräftigung auf Trab gebracht. „Das verringert nachweisbar das Verletzungsrisiko, vor allem bei langen Läufen in der Vorbereitung und beim Marathon selbst“, so Prof. Peil. „Zusätzlich zu diesem Kräftigungsprogramm ist eine separate Einheit `Dehnen` pro Woche dringend zu empfehlen.“

Wenn Sie die nachfolgenden Kräftigungsübungen regelmäßig in den nächsten zwei Monaten bis zum Start des Frankfurt Marathons mind. zweimal wöchentlich absolvieren, legen Sie den muskulären Grundstein für ein erfolgreiches Finish.

Bevor Sie mit den Übungen beginnen, sollten Sie sich zuvor 5 – 10 Minuten aufwärmen, um die Muskulatur auf Betriebstemperatur zu bringen. Laufen Sie sich kurz ein, absolvieren Sie drei lockere Steigerungsläufe auf der Stelle (mit je 30 Sekunden Pause) – und schon kann’s losgehen.

Hier gehts zu den 6 übungen, die sie fit machen für den Frankfurt marathon

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Fri, 18 Aug 2017 00:19:10 +0200 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/260/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
Fitte Knochen trotz veganer Ernährung https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/259-Fitte-Knochen-trotz-veganer-Ernaehrung/

Nahezu 10 % der in Deutschland lebenden Menschen ernähren sich vegetarisch oder vegan. Veganismus gilt vielen als Sinnbild „gesunder Ernährung“. Doch auch bei dieser Ernährungsform entscheidet die Lebensmittelauswahl mit darüber, wie gut der individuelle Nährstoffbedarf gedeckt wird. Und trotz des höheren Obst- und Gemüseverzehrs kommt es oft zu Defiziten bei wichtigen Nährstoffen.

Vegane Ersatzprodukte auf dem Prüfstand

Mittlerweile ist es für Veganer so einfach wie nie zu vor, sich bedarfsdeckend zu ernähren. Der Markt veganer Produkte boomt und passt sich den veränderten Ernährungsweisen immer mehr an. Ein großes Spektrum veganer Ersatzprodukten kommt den herkömmlichen Fleisch- und Milchprodukten optisch und geschmacklich bereits sehr nahe. Doch aufgepasst, denn viele dieser Produkte sind hoch verarbeitete Fertigprodukte. Sie sind mit zahlreichen Zusätzen versetzt und haben nur wenig mit natürlichen Lebensmitteln und gesunder Ernährung zu tun.

„Stereotyp“ Veganer – kalkulierbare Nährstoffdefizite

„Typische Veganer“ sind weiblich, jünger als 35 Jahre, gebildet, leben in der Stadt und treiben mindestens vier Stunden Sport in der Woche. Ein aktiver Lebensstil mit viel Sport ist wünschenswert – ob Veganer oder nicht. Doch regelmäßige Aktivität erhöht den Eiweißbedarf und die Mineralstoffverluste mit dem Schweiß. Hier wird es für Veganer problematisch. Denn Studien belegen, dass viele Veganer es ohne eine gezielte Lebensmittelauswahl nicht schaffen, die empfohlene tägliche Eiweißmenge durch pflanzliche Lebensmittel zu decken. Muskeln bestehen zu einem Fünftel aus Eiweiß. Eine hohe Muskelmasse schützt und stützt die Knochen.

Gerade Fleisch, Fisch, Eier und Milch liefern das für den Muskelaufbau und die Regeneration benötigte Eiweiß in besonders hochwertiger Qualität.

Zum anderen müssen die schweißbedingten Mineralstoffverluste, hier vor allem Calcium und Magnesium, wieder ausgeglichen werden. Ideal sind Lebensmittel, in denen beide Elektrolyte besonders gut bioverfügbar sind, wie (veganes) mineralstoffreiches Mineralwasser. Ansonsten droht mittel- bis langfristig eine geringe Knochendichte. Das Risiko für Ermüdungsbrüche beim Sport steigt.

Daneben führt vegane Ernährung im Durchschnitt zu einer kritischen Bedarfsdeckung bei den Vitaminen B2, B12 und Vitamin D, bei den Spurenelementen Jod, Zink und Eisen sowie beim Mineralstoff Calcium. Viele dieser Mikronährstoffe spielen direkt oder indirekt eine wichtige Rolle im Knochenstoffwechsel.

Vegan bestens versorgt

Um sich vegan zu ernähren und dennoch gesundheitliche Risiken wie eine geringe Knochendichte zu vermeiden, bedarf es etwas Ernährungs-Know-How. Oft sind nur geringe Änderungen der Lebensmittelauswahl notwendig, um den Vitaminhaushalt auszugleichen. Dies gilt nicht für die Vitamine B12 und D. Bei ihnen sollten Veganer unbedingt auf Nahrungsergänzungen zurückgreifen.

Mineralstoffreiche Mineralwässer mit einem hohen Gehalt an gut bioverfügbarem Calcium und Magnesium helfen bei der Deckung des allgemeinen Bedarfs an diesen Mineralstoffen. Wer sportlich aktiv ist, kann mit ihnen leicht schweiß-bedingte Elektrolytverluste kalorienfrei ersetzen. Wer dann noch auf viel pflanzliches Eiweiß aus Hülsenfrüchten wie Soja oder Nüssen achtet, kann auch vegan mit starken Muskeln und fitten Knochen auf die Jagd nach der persönlichen Bestleistung gehen.

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Mon, 29 May 2017 09:21:07 +0200 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/259/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
Gegen Sodbrennen die Kräfte der Natur nutzen https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/258-Gegen-Sodbrennen-die-Kraefte-der-Natur-nutzen/

Es brennt im Rachen und verschnürt die Kehle. Brennende Missempfindungen, die aus dem Oberbauch in Richtung Hals aufsteigen: Sodbrennen. Immer mehr Menschen leiden darunter, in Deutschland sind es etwa 30% aller Erwachsenen. Eine Einschränkung der Lebensqualität, die nicht sein muss. Denn Sodbrennen kann meist mit einfachen Verhaltens- und Ernährungsregeln gemildert oder sogar vermieden werden.

Ernährungsbedingte Ursachen von Sodbrennen

Der häufige Verzehr von fettreichen und alkoholhaltigen Speisen und Getränken, wie z.B. an den Osterfeiertagen üblich, fördert die Entstehung von Sodbrennen. Wer also seinen Alkoholkonsum verringert, weniger röststoffreichen Kaffee trinkt und voluminöse Mahlzeiten vermeidet, hat beste Chancen, an den Feiertagen von Sodbrennen verschont zu werden.

Clever is(s)t, wer öfter isst

Gerade die Osterzeit stellt die Magen- und Darmtätigkeit durch oft üppige Ostermenüs vor große Herausforderungen. Fünf kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt helfen, Sodbrennen erst gar nicht entstehen zu lassen. Empfehlenswert ist es, häufiger basenreiche Getränke, Lebensmittel und Mahlzeiten zu genießen. Basenreicher wird eine Mahlzeit dann, wenn der Anteil der Beilagen wie Gemüse und Salat verdoppelt sowie die Fleischportionen und fettige Soßen reduziert werden. Hydrogencarbonatreiches Mineralwasser vor, während und nach den Mahlzeiten getrunken, kann helfen, die Säurelast des Essens zu lindern.

Hydrogencarbonat: Schutz vor Sodbrennen

Hydrogencarbonat ist eine natürliche Puffersubstanz, die auch vom menschlichen Körper selbst gebildet wird. Sie regelt den Säure-Basen-Wert (=pH-Wert) des Blutes und des Magensaftes. In Mineralwässern ist Hydrogencarbonat von Natur aus enthalten. Mineralwässer mit einem nennenswerten Gehalt an Hydrogencarbonat können den Körper unterstützen, akute und mittelfristige Störungen des Säure-Basen-Gleichgewichts auszugleichen oder zu mildern.

Bei Sodbrennen wird zu viel Magensäure produziert. Um sie kontinuierlich abzupuffern, sollten täglich 1,5 - 2 Liter eines Hydrogencarbonat reichen Mineralwassers getrunken werden. Am besten trinkt man es gleichmäßig über den Tag verteilt in 2-3 Portionen von je 0,3 Litern sowie zusätzlich direkt zu den Mahlzeiten. Wenn ein Mineralwasser mindestens 600 mg Hydrogencarbonat pro Liter enthält, darf es als hydrogencarbonathaltig bezeichnet werden.

Aktives Osterfest, aktive Verdauung

Das Allzweckmittel für Lebensqualität im Allgemeinen, besonders aber an Feiertagen und auch gegen Sodbrennen, ist Bewegung. Regelmäßige körperliche Aktivität und Sport erleichtern das Gewichtsmanagement über Ostern und regen die Verdauung an. Die beim intensiven Sport entstehende Milchsäure, die die Beine brennen lässt und oft zum Abbruch der körperlichen Aktivität zwingt, kann durch Hydrogencarbonat ebenfalls effektiv abgepuffert werden. Auch schmerzhafter Muskelkater als Folge der ersten intensiven Outdooraktivitäten fällt mit einem leistungsfähigen körpereigenen Puffersystem geringer aus.

In diesem Sinne wünschen wir ein sonniges, aktives und gut „gepuffertes“ Osterfest.

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Thu, 13 Apr 2017 00:56:35 +0200 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/258/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
NEU: DAS 2:1-IDEAL GIBT’S JETZT AUCH FÜR DIE SPORTTASCHE! https://www.rosbacher.de/aktuelles/news/256-NEU-DAS-2-1-IDEAL-GIBT-OeS-JETZT-AUCH-FUeR-DIE-SPORTTASCHE/

ROSBACHER Premiummineralwasser startet in das Jahr 2017 in neuem, sportlichem Dress. Die kleinen und handlichen Flaschen wurden bereits sehnlichst erwartet, ab 1. Januar 2017 sind sie für alle Durstigen zu haben.

Alle Mineralwässser von ROSBACHER mit dem 2:1-Ideal-Verhältnis von Calcium zu Magnesium – Klassisch, Medium und Naturell – sind ab Januar 2017 zusätzlich zu den bekannten Flaschengrößen und Formen nun auch in einer neuen PET-Einwegflasche zu haben.
Mit einer Größe von 0,75 Liter ist das handliche Leichtgewicht der ideale Partner für unterwegs und natürlich auch zum Sport.

Denn mit jedem Liter Schweiß verliert unser Körper durchschnittlich 40 mg Calcium und 20 mg Magnesium. ROSBACHER Mineralwasser gibt dem Körper die beiden Mineralstoffe genau in diesem 2:1-Verhältnis zurück und sorgt somit für einen idealen Ausgleich.

Aufgrund seiner hohen Mineralisierung wird ROSBACHER Premiummineralwasser vom renommierten Deutschen Institut für Sporternährung e.V., Bad Nauheim (DiSE) für die Calcium- und Magnesiumversorgung empfohlen.

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Tue, 27 Dec 2016 08:28:40 +0100 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/256/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)
Runterschlucken nicht nötig - mit „Mundspülen“ zu mehr Leistung beim Sport https://www.rosbacher.de/aktuelles/fachartikel/255-Runterschlucken-nicht-noetig-mit-Mundspuelen-zu-mehr-Leistung-beim-Sport/

Getränke sind beim Sport ein wertvoller Energielieferant. Beim Sport im Winter wird aber meist weniger geschwitzt als im Sommer. Daher wird auch weniger getrunken. Damit entfällt die Möglichkeit, während des Sports durch energiereiche Getränken das Muskelbenzin Kohlenhydrate wieder nachzutanken. Viele Sportler vertragen zudem während intensiver Aktivitäten oder beim Wettkampf keine süßen Getränke oder Energie-Gels.

Grundbedingung: ausreichend hydriert starten

Wer gut hydriert startet, also vor dem Sport regelmäßig mineralstoffreiches Mineralwasser und andere sinnvolle Getränke über den Tag verteilt getrunken hat, benötigt im Winter während Aktivitäten von weniger als einer Stunde keine Getränke. Um dennoch einen zusätzlichen Energie-Kick während des Sports zu erhalten, bietet sich das „Mundspülen“ mit kohlenhydrathaltigen Getränken oder Gels an.

Mouth-rinsing steigert Leistung

Mit der auch als „mouth-rinsing“ bezeichneten Technik kann die Leistung bei Aktivitäten bis zu 60 Minuten Dauer wissenschaftlich nachweisbar unterstützt oder sogar gesteigert werden. Sinnvoll ist das „mouth-rinsing“ beim Volkslauf über Strecken bis zu 10 km, beim Mountainbiken, während des Fußballspiels oder beim Powerwalking. Auch wer Magen-Darm-Probleme durch das Herunterschlucken von süßen Getränken beim Sport befürchtet, profitiert vom Mundspülen.
Im Wettkampf und bei sehr intensiven Belastungen wird dazu der Mund mit kalten, süßen und konzentrierten Sportgetränken, Zuckerlösungen oder Gels gespült. Das Getränk wird nur in den Mund genommen, für ca. fünf bis zehn Sekunden im Mund gespült und wieder ausgespuckt. Dieses „mouth-rinsing“ alle ca. 15 Minuten mit ca. 20 ml kaltem Sportgetränk, das ca. 8 - 10 g Kohlenhydrate (Zucker) pro 100 ml enthält, setzt über eine Reizleitung des Gehirns ungeahnte Kräfte frei. Getränke, die ausschließlich mit Süßstoffen gesüßt sind, haben beim Mundspülen keinen Effekt auf die Leistungsfähigkeit.

Nach dem Sport Mineralstoffbalance ausgleichen

Da während des Sports durch das alleinige Mundspülen keine Mineralstoffe aufgenommen werden, muss, um die Mineralstoffbilanz wieder auszugleichen, nach dem Sport qualitativ hochwertig getrunken werden. Da mit dem Schweiß wichtige Elektrolyte verloren gehen, ist ein mineralstoffreiches Mineralwasser ideal. Regelmäßig sportlich Aktiven empfiehlt sich zudem, auf ein Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 im Mineralwasser zu achten. Da beide Elektrolyte in eben diesem Verhältnis in relevanten Mengen mit dem Schweiß verloren gehen, ist mit einem derartigen Mineralwasser die kompensierende Zufuhr leichter gewährleistet.

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Fri, 02 Dec 2016 01:02:46 +0100 http://www.rosbacher.de/aktuelles/news/255/?1223498654 info@hassia.com (Rosbacher)