Sommer, Sonne und leichte Kost

28. Juli 2006

Der passende Ernährungsplan für jede Jahreszeit

(IS)Endlich Sommer! Nach einem langen Winter und zunächst arktischem Sommerbeginn lacht wieder die Sonne vom Himmel und das Quecksilberthermometer überschreitet nicht selten die 30°-Grenze. Aber Sonne und heiße Temperaturen bedeuten nicht nur lange, laue Sommernächte mit einem Gläschen Wein unter freiem Himmel und vergnügter Badespaß, sondern auch Müdigkeit, Schwindel, Kreislaufprobleme und Hitzekollaps. Mit der richtigen Speisen- und Getränkeauswahl kann jedoch ein wertvoller Beitrag geleistet werden, die schönen Tage des Jahres unbeschwert genießen zu können.

Passen Sie Ihre Ernährung der Jahreszeit an

Geben Sie in der heißen Jahreszeit der leichten Kost den Vorzug. Um den Organismus auch an schwülen, drückenden Tagen fürsommerliche Aktivitäten in Schwung zu halten, bewähren sich vor allem leicht verdauliche, fettarm zubereitete und vitaminreiche Gerichte. Um den Organismus nicht zusätzlich zu belasten sollte zudem versucht werden, die Speisenzufuhr auf mehrere Mahlzeiten zu verteilen.

Von Aprikosen bis Zucchini

Deftige oder fettreiche Speisen sollten so gut wie ganz aus der Sommerküche entfernt werden. Anstelle von Schweinehaxe, Schweinebraten und Wiener Schnitzel sollten bevorzugt Geflügelfleisch und Fisch auf dem Speisezettel zu finden sein. Ferner sollte die Sommerkost vegetarisch ausgerichtet sein. Das bedeutet, Fleischportionen halbieren und größtenteils auf frisches, leicht bekömmliches Obst und Gemüse zurückgreifen. Und gerade die Sommerzeit bietet eine reichhaltige Auswahl dieser „Nährstoffbomben“.

Vitamine schützen!

Frisches Obst für den richtigen Ernährungsplan im Sommer Frisches Obst und Gemüse trägt nicht nur dazu bei, dass wir uns unbeschwert fühlen, sondern sorgt mit seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen auch für einen optimalen Schutz unseres Organismus vor freien Radikalen. Diese aggressiven Sauerstoffverbindungen, die in Stresssituationen – wie sie unter anderem durch extreme Hitze oder erhöhte Ozonwerte gegeben sein können – vermehrt vom Körper gebildet werden und zu einer Zerstörung von Zellen und biologischen Geweben führen, können durch natürliche Radikalfänger wie ß-Carotin, Vitamin C und E neutralisiert werden.

Während ß-Carotin vor allem in Aprikosen, Honigmelonen, Karotten und Tomaten zu finden ist, weisen besonders Zitrusfrüchte, Kiwis, Erdbeeren und verschiedene Gemüsesorten wie Paprika, Rosenkohl, Brokkoli und Tomaten einen hohen Gehalt an Vitamin C auf. Der dritte natürliche Radikalfänger im Bunde – das Vitamin E – ist neben grünen Pflanzenteilen und Keimen vor allem in hochwertigen Pflanzenölen zu finden.

Bei heißen Temperaturen ganz entscheidend: Das richtige Trinken

Viel trinken für die Fitness im SommerNeben der Auswahl der richtigen Speisen spielt auch eine ausreichende und regelmäßige Flüssigkeitszufuhr eine große Rolle den menschlichen Organismus auf Touren zu halten. Zu den täglich empfohlenen 1,5 bis 2 Litern sollten noch drei bis vier Gläser alkoholfreie Getränke extra konsumiert werden. Optimale sommerliche Durstlöscher sind Mineralwasser, Fruchtsaftschorlen und ungesüßte Früchte- oder Kräutertees.

Letztere können – in kleinen Schlucken zugeführt – auch warm konsumiert werden. Das einsetzende leichte Schwitzen und der damit auftretende Effekt der Verdunstungskälte führen dazu, dass der Körper etwas abkühlt.

Mit dem Schweiß gehen auch wichtige Mineralstoffe verloren

An heißen Tagen wird dem Körper aufgrund der erhöhten Schweißproduktion nicht nur ein Mehr an Flüssigkeit entzogen, sondern auch ein Mehr an bedeutsamen Mineralstoffen, wie Calcium, Magnesium und Natrium. Um diese erhöhten Verluste auszugleichen, würde es sich empfehlen auf mineralstoffreiche Mineralwässer wie Rosbacher zurückzugreifen. Dieses Mineralwasser besitzt nicht nur einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, sondern weist darüber hinaus auch das physiologisch ideale Verhältnis von 2 Teilen Calcium (224 mg/l) zu 1 Teil Magnesium (109 mg/l) auf.

Im Schweiß gehen Calcium und Magnesium in eben dieser Relation verloren, sodass Rosbacher Mineralwasser nicht nur zum Ausgleich von Flüssigkeitsdefiziten besonders geeignet ist, sondern auch zur Zufuhr wichtiger Mineralstoffe.

Kein Alkohol!

Nicht zu empfehlen sind alkoholische Getränke wie beispielsweise Bier. Diese können zwar kurzfristig den Durst stillen, aber langfristig entziehen sie dem Körper Flüssigkeit.

Fazit

Eine leichte Kost, eine ausreichende und regelmäßige Zufuhr an Flüssigkeit und das richtige Maß an sommerlichen Aktivitäten und süßem Nichtstun lässt Sie cool durch den Sommer kommen.


Quelle:

DEUTSCHES INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
www.dise.online.

Schlagworte: Ernährungsplan