Schlemmen ohne Reue

02. Januar 2006

Winterlichen Kalorienverbrauch dem Kalorinbedarf anpassen

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(IS) Winterzeit bzw. Weihnachtszeit, das ist gleich Naschzeit. Wenn die Tage kürzer werden, draußen die Kälte regiert und ungemütliche Zeiten auf uns warten, rücken wir gerne bei einer Tasse Tee und Plätzchen zusammen. Die Folgen dieser Schlemmerei spiegeln sich dann alljährlich im Frühjahr auf unseren Hüften wider. Doch wer möchte schon auf Weihnachtsleckereien verzichten?

Durch eine gezielte Auswahl kalorien- und fettarmer Weihnachtsnaschereien ist dies auch nicht nötig. Wussten Sie, dass man bei der Auswahl des Weihnachtsstollens 7 g Fett pro Stück einsparen kann? Wählt man anstelle des Dresdner Stollens zum Beispiel einen Quarkstollen, ist dies der Fall. Bei Plätzchen kann man sogar pro Stück satte 5 g Fett einsparen. Lässt man beispielsweise das Bethmännchen, den Elisen-Lebkuchen und das Nussplätzchen auf dem Weihnachtsteller liegen und nascht stattdessen ein Anisplätzchen, einen Pfefferkuchen und ein Springerle, beträgt der Einsparungseffekt ganze 13 g Fett! Leckere Alternativen bietet auch Trockenobst wie Feigen und Datteln. Es schmeckt süß, hat wenig Kalorien und kein Fett, dafür aber wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Gerade auch in dieser Zeit ist auf eine kohlenhydratreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse zu achten, wenn überflüssige Pfunde vermieden werden sollen. Ausreichend gefüllte Kohlenhydratspeicher sorgen dafür, dass der Körper für längere Zeit mit Energie versorgt ist. Heißhungerattacken bzw. die Vorlieben auf die süßen Naschereien halten sich so in Grenzen. Zudem wird der Körper ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Diese stärken das Immunsystem und helfen uns, gesund durch die kalte Jahreszeit zu kommen.

Bei der Auswahl der Mahlzeiten sollte die fettarme Variante bevorzugt werden. Fettarm sind Pell- und Salzkartoffeln, Reis, Brot und Nudeln. Schwer dagegen: Bratkartoffeln, Pommes frites, Rösti und Gratin. Vorsicht generell bei Saucen: In ihnen steckt oft reichlich Butter, Öl oder Sahne. Finger weg von Hollandaise, Bearnaise, Bechamel, Carbonara oder Pesto. Besser sind Saucen auf Gemüsebasis, Tomatensauce oder Arrabiata. Die Beilage macht`s! Generell gilt: Fleischportionen halbieren, Beilagen verdoppeln. Beim Fleisch auf die fettarmen Varianten zurückgreifen wie Rinderfilet, Schnitzel, Steak oder Geflügel – immer unpaniert. Eine figurfreundliche Alternative ist Wildfleisch. Da sich die Tiere viel bewegen, sind sie muskulös und setzen kein Fett an. Ein bis zwei Mal die Woche sollte auch Fisch auf dem Speisplan nicht fehlen. Er enthält wichtige Mineralstoffe und hochwertige Fettsäuren. Einen schlanken Fang machen Sie mit Hecht, Barsch, Flunder, Kabeljau, Schellfisch, Seelachs und Scholle. Fette Beute mit Hering, Thunfisch, Makrele und Lachs.

Wer zusätzlich an seine Fitness denkt und regelmäßig aktiv wird, kommt wirklich schlank durch den Winter. Speziell im Winter bieten sich Sportarten an wie Skilanglauf, Skifahren sowie Spaziergänge und Nordic Walking durch die winterliche Landschaft. Auch eine Schneeballschlacht oder Schlittenfahren mit den Kindern verbraucht einige Kalorien. Zudem tun frische Luft und Sonneneinstrahlung der Seele gut, da vermehrt Serotonin im Körper produziert wird.

Wichtig - gerade bei sportlicher Aktivität und kühlen Außentemperaturen - ist das richtige und vor allem ausreichende Trinken. Als idealer Durstlöscher bietet sich magnesiumreiches Mineralwasser mit einem Calcium-Magnesium-Verhältnis von 2:1 an, des Weiteren ungesüßter Tee sowie Frucht- und Gemüsesaftschorlen.

Mit der richtigen Ernährung und Bewegung kommen auch Sie fit durch die Wintermonate und können ohne lästige Pfunde in das nächste Jahr starten.


Quelle:

DEUTSCHES INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
www.dise.online.

Schlagworte: Kalorienbedarf, Kalorienverbrauch