Mit Magnesium gegen Depressionen

24. Oktober 2011

Konzentrationsstörungen im Herbst vermeiden

Familie im Wald

Vielen Menschen ist der so genannte Herbstblues nicht nur ein Begriff, sondern jährlich wiederkehrende Realität. Denn gerade in der dunklen Jahreszeit kann es zu Depressionen kommen. Insgesamt leiden in Deutschland etwa vier Millionen Menschen an einer behandlungsbedürftigen Depression. Die Krankheitshäufigkeit nimmt seit Jahren immer mehr zu. Ein Magnesiummangel kann zu Depressionen führen. Umgekehrt: Ausreichend Magnesium, aufgenommen mit magnesiumhaltigen Lebensmitteln, kann das Auftreten dieser verhindern bzw. Beschwerden abmildern. So das Ergebnis einer aktuellen Studie aus Norwegen.

Konzentrationsschwächen bei der Arbeit, plötzliche Muskelkrämpfe beim Sport, Nervosität und innere Unruhe – diese Symptome können Hinweise auf eine Unterversorgung mit Magnesium sein. Magnesium ist an vielen lebenswichtigen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Im Hinblick auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist eine optimale Versorgung mit diesem Mineralstoff daher unverzichtbar. Dies gilt vor allem für sportlich Aktive, aber auch für Schwangere und Menschen, die häufig Stress ausgesetzt sind. In diesen Situationen erhöht sich der Bedarf an Magnesium.

Flasche Rosbacher MediumMagnesium übernimmt eine bedeutende Rolle im Energiestoffwechsel. Da Magnesium wichtig für die Muskeltätigkeit ist, sollten vor allem Sportler auf eine magnesiumreiche Kost achten. Muskelkrämpfe in Training oder Wettkampf haben bei optimaler Mineralstoff- und Wasserversorgung keine Chance mehr. Da Magnesium als wichtiger Kofaktor an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt ist, spielt Magnesium auch bei der Bildung von Serotonin, unserem Glückshormon, eine entscheidende Rolle. Immer mehr Studien zeigen, dass ein Magnesiummangel neurologische und psychische Erkrankungen begünstigen kann. Aufgrund der vielfältigen Funktionen von Magnesium in unserem Organismus ist es um so wichtiger ausreichend Magnesium durch feste Lebensmittel auf der einen Seite und durch magnesiumreiche Mineralwässer auf der anderen Seite aufzunehmen.

Magnesiumhaltige Lebensmittel

Magnesium ist in Nüssen, Vollkornprodukten und magerem Fleisch sowie in Mineralwasser enthalten. Ein Mineralwasser darf sich magnesiumreich nennen, wenn es mindestens 50 mg Magnesium pro Liter enthält. Doch selbst wenn bereits auf eine mineralstoffreiche Kost Wert gelegt wird, kann die Versorgung des Körpers unzureichend sein. Neben der absolut zugeführten Menge an Magnesium ist es wichtig, dass eine hohe Verfügbarkeit dieses Mineralstoffs gewährleistet ist. Zum kalorientechnischen Nulltarif ist Magnesium aus Mineralwasser in gelöster Form für den Körper sehr gut verfügbar. Mindestens 100 mg Magnesium pro Liter sind empfehlenswert. Zu berücksichtigen ist ebenfalls das Verhältnis Calcium zu Magnesium im Mineralwasser. Für den Ersatz Sport bedingter Schweißverluste ist es optimal, wenn Magnesium mit Calcium im richtigen Verhältnis steht. Dieses Calcium-Magnesium-Verhältnis sollte 2:1 betragen.

HülsenfrüchteAuch als Schutz vor depressiven Erkrankungen empfiehlt sich eine dauerhaft magnesiumreiche Ernährung. Daher sollten magnesiumreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Bananen möglichst oft auf dem Speiseplan stehen. Magnesium-Spitzenreiter sind Cashew- sowie Erdnüsse, Vollkornnudeln, Erbsen, Spinat und Mangold, sowie Amaranth und Quinoa, eine Alternative zu herkömmlichen Beilagen. Um die Magnesiumzufuhr dauerhaft zu erhöhen sollten Vollkornprodukte der weißen Variante vorgezogen werden, Hülsenfrüchte regelmäßig auf dem Speiseplan stehen, reichlich grünes Gemüse verzehrt werden, Nüsse eine ausgewogene Ernährung ergänzen, regelmäßig Fisch und Fleisch auf dem Speiseplan berücksichtigt werden und zusätzlich über den Tag verteilt reichlich mineralstoffreiches Mineralwasser getrunken werden. Eine magnesiumreiche Ernährung kann laut der Studienergebnisse die zunehmende Häufigkeit depressiver Erkrankungen senken. Das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit im Allgemeinen können verbessert werden.


Quelle:

DEUTSCHES INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
www.dise.online.

Schlagworte: Gesund ernähren, Inneres Gleichgewicht, Konzentrationsschwäche, Konzentrationsstörungen