Auch bei Minustemperaturen das Trinken nicht vergessen

26. November 2009

Mit dem richtigen Ernährungsplan das Immunsystem stärken

 (IS) Winterzeit. Die dunkle Jahreszeit bietet für viele Menschen Entspannung, Gemütlichkeit und Familienleben pur. Denn die verkürzten Tage laden zu einer gemütlichen Tasse Tee im Freundes- oder Familienkreis ein. Andere schauen der Winterzeit nicht ganz so gelassen entgegen. Denn viele Menschen werden in den nächsten Monaten wieder von Husten, Schnupfen oder anderen Wehwehchen heimgesucht. Die Symptome sind bekannt: laufende Nase, Kratzen im Hals und allgemeine Abgeschlagenheit. Und auch die Haut leidet unter der trockenen Heizungsluft. Sie bekommt schneller Knitterfältchen und verliert an Spannung. Bei einem Flüssigkeitsdefizit werden die Wasserdepots der Haut im Vergleich zu anderen Flüssigkeitsspeichern besonders stark entleert.

Trinken unterstützt das Immunsystem

Wichtig ist es, viel und über den Tag verteilt zu trinken. Wird zu wenig Wasser mit der Nahrung und mit Getränken aufgenommen, wird das Blut dickflüssig. Wichtige Nährstoffe wie Kohlenhydrate und Sauerstoff werden nicht mehr schnell genug dort hingeliefert, wo sie benötigt werden,

beispielsweise im Gehirn oder in der Muskulatur. Die Folge: Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Unkonzentriertheit. Symptome, die eine drohende Erkältung zusätzlich verstärken. Daher ist es zur Vorbeugung wichtig, für einen ausreichenden Flüssigkeitshaushalt zu sorgen, damit alle biologischen Funktionen optimal ablaufen können. Kopfschmerzen, die häufig mit einer Erkältung Hand in Hand gehen, können durch reichliches und regelmäßiges Trinken behoben werden.

Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus

Gerade in der kalten Jahreszeit sind unsere Atemwege und Schleimhäute stark beansprucht durch den ständigen Wechsel von kalten Außentemperaturen und Heizungsluft. Daher ist es vor allem jetzt wichtig, ausreichend zu trinken, damit die Schleimhäute von Nasen, Rachen und Augen gut befeuchtet sind. Erkältungsviren können so leichter abgewehrt werden. Hat einen die Erkältung schon erwischt, gilt ebenfalls: viel Trinken. Bei Fieber ist es beispielsweise ganz wichtig, viel Flüssigkeit aufzunehmen. Vermehrtes Trinken kann helfen, die erhöhte Temperatur zu senken, der Körper wird gekühlt und überflüssige Wärme abgegeben. Auch bei Halsweh gilt: Neben dem Warmhalten des Halses empfiehlt es sich, viel zu trinken, damit die Atemwege gut befeuchtet sind.

Appetitlosigkeit erhöht Flüssigkeitsdefizit

Ein weiterer Aspekt: Wer erkältet ist, ist häufig auch appetitlos, d.h. es wird weniger gegessen, umso wichtiger ist es daher, mehr zu trinken.

Das Problem: Eine verringerte Nahrungszufuhr erhöht das Risiko eines Flüssigkeitsdefizits, da mit abnehmender Nahrungsaufnahme auch die Menge des Wassers abnimmt, das mit den Lebensmitteln aufgenommen wird. Zudem ist die Menge des Oxidationswassers - das ist das Wasser, das bei der Umsetzung von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen im Körper anfällt – geringer. Es entsteht ein Flüssigkeitsdefizit, das die mentale Leistungsfähigkeit, Konzentration und Abwehrfähigkeit stark beeinträchtigt. Eine warme Hühner- oder Rinderbrühe, vor allem bei Appetitlosigkeit, hilft deutlich.

Gut geeignete Getränke sind mineralstoffreiches Mineralwasser, Schorlen im Verhältnis Fruchtsaft zu Mineralwasser 1:3 sowie ungesüßte Früchte- oder Kräutertees.

Trinken nicht vergessen

Durch die kühlen Temperaturen ist unser Durstgefühl nicht so stark ausgeprägt wie in den wärmeren Monaten, so dass häufig zu wenig getrunken wird. Umso wichtiger ist es, Getränkeflaschen sichtbar am Arbeitsplatz oder im Haushalt zu positionieren, damit man an das regelmäßige Trinken erinnert wird. Denn nur wer über den Tag verteilt ausreichend trinkt, versorgt den Körper ausreichend mit Flüssigkeit.

Fazit

Wer sich ausgewogen ernährt, viel trinkt und zusätzlich für Bewegung an der frischen Luft sorgt, der kommt ohne Knitterfältchen durch den Winter und kann die dunklen Monate des Jahres bei einer heißen Tasse Tee im Kreise seiner Lieben genießen und mit einem rosigen Teint ins Frühjahr starten.


Quelle:

DEUTSCHES INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
www.dise.online.

Schlagworte: Ernährungsplan, Immunsystem stärken, Konzentrationsschwäche