Holiday-Food: Vitamine und ausreichendes Trinken – Sonnenschutz von innen?

30. Juni 2009

Mit dem Ernährungsplan auf den Urlaub vorbereiten

Gestern noch im Büro und heute schon in einer Traumlandschaft. Die meist knappe Urlaubszeit will jeder voll auskosten. Wer denkt da schon an die immensen Umstellungen, denen der Körper und vor allem die Haut ausgesetzt sind? Vom Büroalltag geht’s direkt in die pralle Sonne. Aber dies oft ohne den geeigneten Sonnenschutz. Die Haut verträgt die Sonne nur bedingt und ein Schutz der Haut wird deshalb dringend benötigt. Neben dem richtigen Lichtschutzfaktor von Sonnencremes ist zu klären, welche Rolle Essen und Trinken beim Thema Sonnenschutz spielen. Wer zur Erholung in den Süden fährt, kann schon zu Hause mit dem richtigen Essen und Trinken einen Grundstein für einen effektiven Hautschutz legen.

Sonnenlicht – unentbehrlich für unser Wohlbefinden

Sonnenlicht ist unentbehrlich für unser Wohlbefinden. Ein sonniger Tag am Strand, auf der Terrasse oder auch in der Stadt kann dazu beitragen, sich wohl zu fühlen und glücklich zu sein. Denn Sonnenlicht regt die Bildung von körpereigenen Glückshormonen und Vitamin D an. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm in das Blut und ist für die Einlagerung des Mineralstoffs in die Knochen verantwortlich. Den Bedarf an Vitamin D deckt der Körper in der Strand mit SonnenschirmRegel etwa zu 80% selbst ab, da es durch die UV-Strahlen des Sonnenlichts in der Haut gebildet wird. Damit der Körper genug des wichtigen „Knochenvitamins“ produzieren kann, ist es im Sommer ausreichend, sich zweimal wöchentlich 30 Minuten im Freien aufzuhalten. In den Wintermonaten ist das Sonnenlicht allerdings meist so gering, dass es sich empfiehlt, auf eine erhöhte Zufuhr über die Nahrung zu achten. Hohe Mengen an Vitamin D liefern tierische Nahrungsmittel wie fettreiche Fische und Eigelb. Aber auch Margarine und Pilze enthalten nennenswerte Mengen dieses Vitamins. Da das Vitamin fettlöslich ist, muss die Nahrung etwas Fett enthalten, damit es aufgenommen werden kann. Durch Lagerung und Zubereitung geht in der Regel kein Vitamin D verloren.

Zu viel Sonne kann allerdings auch krank machen. Umso wichtiger ist es also, auch die negativen Seiten des Sonnenlichtes zu kennen, sich gegen sie zu schützen, um so die Sonne im Urlaub, im Freibad oder im Garten zu genießen. 

Die Abwechslung macht‘s

Junge Frau isst einen SalatGrundsätzlich können das richtige Essen und Trinken den hauteigenen Sonnenschutz unterstützen. Dabei ist es wichtig, auf ausgewogenes und vollwertiges Essen zu achten. Die Kennzeichen einer ausgewogenen Ernährung sind abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl, deren geeignete Kombinationen sowie eine angemessene Menge nährstoffreicher und energiearmer Nahrungsmittel. Außerdem garantiert die richtige Zubereitung der Speisen (z.B. das schonende Garen im Dampf oder in einer Heißluftfritteuse) den Erhalt des Nährwertes sowie wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Des Weiteren sorgt eine über den Tag verteilte Nährstoffzufuhr für eine bessere Aufnahme wichtiger „Sonnenschutz“-Vitamine. Weitere Informationen über das richtige Essen und Trinken erhalten Sie über www.isonline.de.

Urlaub, Sonne, Sonnenbrand - Vitamine bieten Unterstützung

Sonne und erhöhte Ozonwerte führen dazu, dass im Körper besonders viele ungewünschte Sauerstoffverbindungen, sogenannte freie Radikale, gebildet werden. Gerade die UV-Bestrahlung der Haut führt zur Freisetzung von freien Radikalen. Diese können u.a. Zellen zerstören und Gewebe angreifen. Ideale Gegenmittel sind natürliche Radikalfänger, wie die sogenannten Antioxidantien beta-Carotin (rot-gelber Pflanzenfarbstoff), Vitamin C (Ascorbinsäure) und Vitamin E.

Frisches GemüseFreie Radikale, die durch zu viel Sonneneinstrahlung entstehen werden durch Antioxidantien abgefangen. Bei ausgewogener Ernährung unterstützen diese Vitamine gewissermaßen den hauteigenen Sonnenschutz.

Gute Vitamin-A- bzw. beta-Carotin-Quellen sind gelbes sowie rotes Obst und Gemüse wie beispielsweise Honigmelonen, Aprikosen, Karotten und Paprika. Auch Kalbsleber, Eigelb, Milchprodukte und Fisch können zur Deckung des täglichen Vitamin-A-Bedarfs herangezogen werden.

Vitamin-C-reiche Lebensmittel sind vor allem frisches sowie tiefgekühltes Obst und Gemüse wie z.B. Hagebutten, Johannisbeeren, Kiwis, Paprika, Rosenkohl, Broccoli und Kartoffeln.

Vitamin E befindet sich insbesondere in hochwertigen Pflanzenölen wie Weizenkeim-, Raps- und Olivenöl sowie in verschiedenen Nüssen.

Besonders hervorzuheben ist die Wirksamkeit der Vitamine in ihrer Komplexität, das heißt die Zufuhr dieser Vitamine über Lebensmittel wie z.B. Obst und Gemüse und nicht über Nahrungsergänzungsmittel.

Trotz allem ist keiner dieser genannten Radikalfänger ein Sonnenschutzmittel. Zwar können sie den hauteigenen Sonnenschutz unterstützen, aber für ein möglichst gefahrloses Sonnenbad sind weiterhin Sonnencremes unerlässlich.

Richtiges Trinken auch im Urlaub

Kind trinkt am StrandWasser ist ein unentbehrlicher Baustein für funktionstüchtige Hautzellen und somit das Schönheitselixier der Haut. Bei einer zu geringen Trinkmenge oder sehr hohen, unausgeglichenen Schweißverlusten dickt das Blut ein. Um die Osmolarität des Blutes konstant zu halten und die Durchblutung auch der feinsten Kapillaren zu sichern, entzieht der Körper seinen Zellen und somit auch den Hautzellen Wasser, wodurch die Haut an Spannkraft verliert. Deshalb sollte eine Trinkmenge von Minimum 1,5 Litern pro Tag angestrebt werden. Bei großer Hitze und sportlicher Aktivität sollte die Flüssigkeitszufuhr entsprechend den individuellen Schweißverlusten gesteigert werden.

Neben der Trinkmenge und der Verteilung der Getränke über den Tag spielt auch noch die Art der Getränke für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt eine Rolle. Es ist also nicht zweckmäßig Leitungswasser oder Tee in hohen Dosen in kurzer Zeit zu konsumieren, da der Körper beim Ausscheiden der überschüssigen Wassermengen viele Mineralstoffe, vor allem Calcium und Magnesium, über die Nieren mit ausscheiden muss.

Ein ideales Schönheits- bzw. Haut-Getränk stellt daher mineralstoffreiches Mineralwasser dar, wobei Calcium und Magnesium von besonderer Bedeutung sind. Ein Mineralwasser, das Calcium und Magnesium im Verhältnis 2:1 und in relevanten Mengen (Calcium über 200 mg/l, Magnesium über 100 mg/l) enthält, ermöglicht neben einer physiologischen Aufnahme auch eine effiziente Verteilung und Einlagerung dieser Mineralstoffe. Durch dieses Gleichgewicht im Elektrolythaushalt wird auch die Einlagerung und Verteilung des Wassers optimiert. In Folge der prall gefüllten Hautzellen ist die Haut straff und schön.


Quelle:

DEUTSCHES INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
www.dise.online.

Schlagworte: Ernährungsplan, Urlaubswetter