Öfter Essen, statt Radikaldiäten – so kriegen Sie Ihr Fett weg

29. August 2008

Nicht nur Fett verbrennen sondern auch gesund abnehmen

(IS) In kurzer Zeit viele Pfunde verlieren - dies ist das Ziel vieler Crash-Diäten. Der Anfangserfolg ist meist schnell erkennbar, doch die Freude über die abgenommenen Pfunde nicht von langer Dauer.

Gesund abnehmen mit dem richtigen Diätplan

Das „Diäthalten“ ist weit verbreitet. Drei von vier Erwachsenen in Deutschland haben mindestens schon eine Diät durchgeführt. Doch fast immer enden die Abmagerungsversuche da, wo sie begonnen haben: Das alte Gewicht ist kurze Zeit nach der Diät wieder erreicht – oder sogar noch übertroffen. Experten sprechen vom Jo-Jo-Effekt. Vor allem für Heranwachsende und leistungsorientiert sporttreibende, fitnessaktive Frauen können häufige Diäten zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen.

Auf den Titelseiten von Illustrierten und Zeitschriften finden sich immer neue Varianten viel versprechender Diäten. Doch meist sind langfristige Abnehmerfolge nicht zu erreichen. Diäten werden oft auf 1.000 kcal pro Tag rationiert, um innerhalb weniger Tage möglichst viele Pfunde zu verlieren. Durch diese extrem eingeschränkte Energiezufuhr und meist sehr einseitige oder monotone Ernährung bzw. Lebensmittelauswahl, kann unter Umständen innerhalb kürzester Zeit relativ viel abgenommen werden. Da der menschliche Körper von der Physiologie her auf das Überleben in Mangelsituationen eingestellt ist, registriert der Organismus die verminderte Energiezufuhr und aktiviert entsprechende Gegenmaßnahmen zur Energieeinsparung. Der Körper senkt seinen Grundumsatz, um sich vor vermeintlichem Verhungern zu schützen. Und auch nach der Diät bleibt der Körper noch eine Zeit lang auf niedrigerem Niveau. Die Folge: Je mehr man „diätet“, desto mehr Kilos wiegt man.
Wer Radikaldiäten durchführt, nimmt auch weniger Vitamine und Mineralstoffe auf, die für die Stoffwechselfunktion von großer Bedeutung sind.

Langfristiger Essgenuss statt kurzfristiger Diätfrust

Wer ein optimales Körpergewicht erreichen und vor allem auch halten will, sollte dies auf keinen Fall mit radikalen Hungerkuren versuchen. Denn Fettgewebe wird hierbei kaum reduziert. Bei Radikaldiäten kommt es eher zu einem Abbau von Muskeln als von Fett, da dem Körper so wenig Energie zugeführt wird, dass er körpereigene Substanzen zur Energiegewinnung heranziehen muss. Auch beim Fasten kommt es zu diesem Abbau. Der anfängliche Erfolg der Gewichtsabnahme beinhaltet oft nur den Verlust von Muskulatur Wasser.

Abbildung: Mann kann sich zwischen Apfel und Kuch nicht entscheiden Des Weitern sollten die Kohlenhydrate der Nahrung auch nicht vollständig gemieden werden, da etwa 120 bis 150 g Kohlenhydrate allein vom Gehirn täglich verbraucht werden. Bei mehrstündiger, hoher geistiger Aktivität ist die benötigte Menge noch deutlich erhöht. Das Gehirn verfügt nur über einen sehr kleinen Kohlenhydratspeicher. Für die optimale Energieversorgung des Gehirns spielt daher die kontinuierliche Kohlenhydratzufuhr mit Lebensmitteln und Getränken und die Kohlenhydratmenge im Blut bzw. der Blutzuckerspiegel eine wesentliche Rolle. Schwankungen des Blutzuckerspiegels ziehen Leistungseinbußen nach sich.

Auch ein kompletter Verzicht auf Süßes wie Schokolade ist oft wenig sinnvoll, da dies meist nicht durchgehalten wird und zu Heißhungerattacken führt, wobei dann oft eine ganze Tafel Schokolade gegessen wird. Oft ist es daher besser, sich ab und zu ein Stück Schokolade zu genehmigen und dies dann bewusst zu genießen.

Anstatt Radikaldiäten einzuhalten, sollten regelmäßig Mahlzeigen aufgenommen werden. Menschen, die unregelmäßig Essen verstoffwechseln nach der Mahlzeit weniger Energie, wie Personen die regelmäßig essen. Dieser erniedrigte Energieumsatz kann auf lange Sicht hin zu einer Gewichtszunahme führen.

Eine weitere Maßnahme einer langfristigen Gewichtsabnahme stellt eine Umstellung der Ernährung dar. Dabei sollten tierische Fette gemieden und Kohlenhydrate reduziert werden. Es sollte auf Lebensmittel geachtet werden, die hohe Anteile an versteckten tierischen Fetten enthalten wie: Wurstwaren, Fleisch und fettreichen Käsesorten. Des Weiteren sollten fünf Portionen Ost und Gemüse am Tag gegessen werden und der Ballaststoffanteil durch Vollkorn- und Getreideprodukte erhöht werden.

Um Gewicht zu reduzieren sollte allgemein eine negative Energiebilanz angestrebt werden. Dies bedeutet, dass mehr Energie verbraucht als mit der Nahrung zugeführt wird. Dies kann am besten durch sportliche Betätigung erreicht werden.

Beispielsweise wird bei Ausdauertraining mit niedriger Intensität, wie Laufen, Aerobic oder Spinning, ein Großteil der direkt bei der Belastung verbrauchten Energie aus Fett gewonnen.

Trinken während des Abnehmens

Abbildung: Frau trinkt aus dem GlasWährend der Zeit des Fettabbaus fallen vermehrt harnpflichtige Substanzen an. Um diese Stoffe ausscheiden zu können, benötigt der Körper zusätzlich Wasser. Je weniger gegessen wird, umso mehr muss getrunken werden. Dabei trinken viele nicht einmal die zum Ausgleich von Flüssigkeitsverlusten empfohlenen 1,5 Liter täglich. Wenn Sie mit dem Trinken warten, bis der Durst sich einstellt, ist es oft schon zu spät. Durst tritt erst auf, wenn ein Flüssigkeitsdefizit vorliegt
Sehr empfehlenswert ist mineralstoffreiches Mineralwasser. Kalorienfrei liefert es, was der Körper braucht. Wenn das Mineralwasser wichtige Mineralien wie Calcium für die Knochenfestigkeit und das „Anti-Stress- und Sport-Mineral“ Magnesium im empfehlenswerten Verhältnis von 2 : 1 enthält, umso besser. Rosbacher ist für diese Belange optimal ausgelegt und beinhaltet das Verhältnis Calcium zu Magnesium von 2 : 1. Calcium und Magnesium gehören zu den Mineralstoffen, die mit üblicher Nahrung häufig zu wenig aufgenommen werden.


Quelle:

DEUTSCHES INSTITUT FÜR SPORTERNÄHRUNG e.V.
In der Aue 30-32
61231 Bad Nauheim
www.dise.online.

Schlagworte: Diätplan, Ernährungsplan, Fett verbrennen, gesund abnehmen